Das Coronavirus kann auf drei Wegen übertragen werden: durch direkte Tröpfcheninfektion, Kontaktinfektion und Aerosolübertragung. Bei den ersten beiden Übertragungswegen kann man sich durch das Tragen von Schutzausrüstung, häufiges Händewaschen und Desinfizieren von Oberflächen vor einer Ansteckung schützen. Die Aerosolübertragung, die in direktem Zusammenhang mit Krankenhausinfektionen steht, hat jedoch aufgrund ihrer Bedeutung für die Aerosolkonzentration in Krankenhäusern große Aufmerksamkeit erregt.
Wie können Krankenhäuser die Übertragung von Aerosolen im Krankenhaus reduzieren? Auf Normalstationen sorgen Fenster in der Regel für natürliche Belüftung, deren Effizienz jedoch relativ gering ist. Auf der Intensivstation, wo Patienten am Leben bleiben, sind ein höherer und angemessener Frischluftstrom sowie längere Belüftungszeiten unerlässlich. Ebenso wichtig ist bei hochinfektiösen und potenziell tödlichen Atemwegserkrankungen wie SARS, MERS und neuen Coronaviren die effektive Verdünnung und Eliminierung biologischer Aerosole.
Bei natürlicher Belüftung wird die Belüftung beispielsweise durch Änderungen der Windrichtung, der Temperatur und der äußeren natürlichen Umgebung beeinflusst – beispielsweise ist der Dunst selbst ein Aerosol, und die Verdünnung des Aerosols ist nicht gewährleistet, sodass völlig neue Luft benötigt wird, was bedeutet, dass keine Zirkulation und keine erneute Infektion des Klimaanlagensystems stattfindet.
Werfen wir nun einen Blick auf einige Statistiken, die im Journal der Healthcare Infection Society veröffentlicht wurden.


Aus den obigen Daten lässt sich erkennen, dass in verschiedenen Bereichen des Krankenhauses die Die höchste Konzentration an Bioaerosolen findet sich auf der Station für stationäre Patienten. In medizinischen Einrichtungen mit natürlicher Belüftung ist die Konzentration mikrobieller Aerosole fast 30-mal höher als in solchen mit modernen mechanischen Beatmungssystemen. Es zeigt sich, dass die Verwendung vonfortschrittliche mechanische Belüftungssystemehat eine sehr gute Wirkung auf die Reduzierung der Aerosolkonzentrationen in Innenräumen und der Keimzahlen in Krankenhäusern und spielt eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung von Krankenhausinfektionen.
Bei einem großflächigen Epidemieausbruch (insbesondere bei durch die Luft übertragbaren Krankheiten wie Grippe und Lungenentzündung) steht das Krankenhaus vor Problemen wie einem starken Anstieg der Patientenzahlen, unzureichender Unterdruckbelüftung und fehlenden Isolierstationen und muss schnell reagieren. Tatsächlich kann durch den Einsatz geeigneter Klimaanlagen und Frischluftsysteme eine normale Station rasch in eine Isolierstation für Infektionskrankheiten umgewandelt werden, um die Ausbreitung von Infektionen im Krankenhaus zu verhindern bzw. zu reduzieren. Einige moderne Krankenhäuser nutzen solche Frischluft- und Klimaanlagensysteme bereits.

Wirksamer Unterdruck und der Schutz biologischer Sicherheitswerkbänke sind wichtig für den Schutz des medizinischen Personals. Auch das Testlabor der Pathologie benötigt Maßnahmen zum Schutz der Luftströmung, darunter akustische und optische Alarme bei abnormalem Druck, um das medizinische Personal und die Wartungsfachkräfte zur Einhaltung der Vorschriften aufzufordern.
An diesem besonderen Frühlingsfest brachten die medizinischen Fachkräfte ihren professionellen Einsatz mit berührenden Gesten zum Ausdruck. Bilder von Solitaires „Kampf“, Silhouetten, die auf dem Boden schlafen, mit von Masken zerkratzten Wangen, schweißbedeckten Händen … Ihre Liebe berührt uns, und wir hoffen, ihnen den bestmöglichen Schutz bieten zu können. Wir wünschen allen medizinischen Fachkräften von Herzen eine sichere Rückkehr! Lasst uns gemeinsam die Epidemie bekämpfen!
Veröffentlichungsdatum: 17. April 2020